Südsudan

Völker zwischen Turkana-See und Weißem Nil

12 Tage Natur- und Expeditionsreise

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 5290 EUR
Dauer 12 Tage
Teilnehmer 8
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Bewertungen (4) 4,8
Tourcode SUDSON

Wenn Sie ein authentisches Reiseerlebnis suchen, dann sind Sie auf dieser Expedition genau richtig. Der Südsudan, jüngster Staat Afrikas, hat für erfahrene Afrikareisende viel zu bieten. Die touristisch völlig unberührten Dörfer der Mundari, Toposa und Boya werden Sie ebenso faszinieren wie die traumhafte Landschaft der Lotuko-Berge. Ein echtes Afrikaabenteuer, wie es so überhaupt nur noch in wenigen Regionen des Kontinents möglich ist.

Bewertung unserer Kunden

4,8 (4 × bewertet)

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Höhepunkte

  • Expedition in den touristisch noch völlig unerschlossenen Südsudan
  • Besuch der Mundari, Boya und Toposa
  • Entlegene Dörfer in den Lotuko-Bergen
  • Juba – Hauptstadt des jüngsten Staates Afrikas

Das Besondere dieser Reise

  • Zwei Tage zu Besuch in den Cattlecamps der Mundari
  • Traditionelle Körperverzierungen der Toposa

Termine

  • B buchbar
  • A ausgebucht
von bis Preis p.P. weitere Informationen
garantierte DurchführungA 06.01.2020 17.01.2020 5190 EUR EZZ: 140 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Reiseleitung: Rafael Sola Ferrer
Anfragen
2021
B 11.01.2021 22.01.2021 5290 EUR EZZ: 140 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

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Zusatzkosten

Rail & Fly 50 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Flug von Frankurt via Addis Abeba nach Juba.

  • 2. Tag: Juba

    Ankunft in Juba, der Hauptstadt des jüngsten Staates in Afrika und Transfer zum Hotel. Abhängig von Ihrer Ankunftszeit haben Sie anschließend die Möglichkeit, den Konyo Konyo Markt, den größten der Stadt, zu erkunden. Lernen Sie die ethnische Vielfalt des Südsudan kennen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, in dem nahegelegenen Hotel Da Vinci ein Getränk und den Panoramaausblick auf die den Nil überspannende Brücke von Juba zu genießen. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • 3. Tag: Juba – Kapoeta 1×F

    Heute fliegen Sie von Juba nach Kapoeta, einer Stadt im Osten des Landes nahe der kenianischen Grenze. Der Flug startet gegen 09.00 Uhr und dauert ca. 1 Stunde. Nach Ihrer Ankunft fahren Sie zum Mango Camp. Heute lernen Sie einen weiteren in diesem Land lebenden Stamm kennen. Auf dem lokalen Stammesmarkt kommen Sie erstmals in Kontakt mit dem Volk der Toposa, bevor Sie eines der Dörfer dieses Stammes besuchen. Ihre Nacht verbringen Sie im Mango Camp, welches mit Elektrizität, ordentlichen Duschen und Internet ausgestattet ist. Übernachtung im Camp.

  • 4. Tag: Kapoeta – Boya 1×(F/M/A)

    Nach dem Frühstück brechen Sie bereits früh auf und besuchen erneut die umliegenden Dörfer der Toposa, bevor diese zu ihren Feldern aufbrechen. Haben Sie teil am alltäglichen Leben dieses ursprünglichen Stammes. Traditionen spielen im Leben der Toposa eine große Rolle. Die typische Kleidung besteht aus Leder oder Baumwolle, die Lippen der Stammesmitglieder sind oft gepierced und ihre Arme, der Brustkorb und die Gesichter mit schmückenden Narben übersehen. Jede dieser Narben ist ein einmaliges Kunstwerk mit tiefer Bedeutung. Nach diesem Besuch des Dorfes fahren Sie weiter zum Camp 15. Von hier aus erreichen Sie traditionelle Dörfer des Stammes der Boya. Viele Traditionen dieses Volkes gleichen denen der Toposa, jedoch wird hier eine gänzlich andere Sprache gesprochen. Außerdem schmücken die Boya ihre Haare auf eine ganz besondere Art und Weise. Der Hauptunterschied liegt jedoch in der Architektur der beiden Stämme. Die Boya sind ausgezeichnete Baumeister und ihre Häuser sind sehr gut gebaut und kunstvoll verziert. Übernachtung im Zelt.

  • 5. Tag: Boya – Lutoka mountains 1×F

    Nach dem Besuch bei den Boya brechen Sie auf in Richtung der Lotuko Berge. Sie lassen den Wagen am Fuß der Berge stehen und begeben sich auf eine leichte, ca. 20-minütige Wanderung zum Dorf Ilieu, einem traditionellen Dorf der Region, welches als Perle für Freunde von Natur und Architektur gilt. In gewisser Weise erinnert es an Machu Picchu in Peru. Bestaunen Sie die Natursteinmauern, welche wohlüberlegt angeordnet wurden, um sich an die Besonderheiten des Bergterrains anzupassen. Es ist ein einmaliger Ort, in welchem eine Übernachtung zweifelsohne lohnenswert ist. Sie verbringen einen unvergesslichen Abend mit der lokalen Bevölkerung und genießen gemeinsam ein Abendessen und traditionelle Musik und Tänze. Übernachtung im Zelt.

  • 6. Tag: Lutoka- Berge – Torit 1×F

    Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen abschließenden Spaziergang durch das Dorf und steigen auch noch einige Meter höher hinauf in die Berge. Im Anschluss verabschieden Sie sich von den Lotuko und fahren in die Stadt Torit.Übernachtung im Hotel.

  • 7. Tag: Torit – Juba 1×(F/M/A)

    Am heutigen Tag fliegen Sie zurück in die Hauptstadt Juba an. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • 8. Tag: Juba – Terekeka 1×F

    Nach dem Frühstück verlassen Sie die Hauptstadt und erreichen Terekeka, die Hauptstadt der Mundari. Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt und einer Mittagspause in einem speziellen, lokalen Restaurant, fahren Sie weiter und stellen sich bei der lokalen Gemeinde vor. Ihre weitere Fahrt führt Sie in das Dorf Nyikabor. Nach einem authentischen Abend in der kulturellen Tradition der Mundari übernachten Sie hier in Zelten.

  • 9. Tag: Bei den Mundari 1×(F/M/A)

    Sie erreichen heute die Rinderfarm der Mundari und erleben auch hier wieder die Tradition dieses stolzen Stammes hautnah. Die Mundari leben hauptsächlich von der Rinderzucht. Der Besitz vieler Tier gilt hier als Statussymbol und steht für Wohlstand. Rinder werden nicht nur als wichtigste Einkommensquelle, sondern beispielsweise auch als Mitgift bei einer Heirat genutzt. Im Laufe des Tages lernen Sie weitere Besonderheiten in dem traditionellen Leben der Mundari kennen, während Sie verschiedene kleine Dörfer besuchen. Besonders auffällig sind die tiefen, schmuckhaften Narben, welche Gesichter und Körper der Mundari zieren. Bis heute werden diese Narben als Schönheitsideal zelebriert. Übernachtung im Zelt.

  • 10. Tag: Terekeka – Juba 1×F

    Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von den Mundari und deren Rindern und begeben sich auf die lange Rückfahrt nach Juba. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • 11. Tag: Juba – Abreise 1×F

    Am Morgen Besuch des Mausoleums von John Garang, dem Gründer des Südsudan. (keine Fotos erlaubt). Im Anschluss besteht die Möglichkeit noch ein paar Mitbringsel käuflich zu erwerben. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug via Addis Abeba nach Frankfurt.

  • 12. Tag: Ankunft

    Ankunft in Deutschland.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Juba und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Inlandsflüge Juba – Kapoeta – Juba
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Lokale guides und Ranger
  • Alle Fahrten in privaten Allradfahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reise- und Fotoerlaubnis
  • Geschenke für die Häuptlinge (lokalen Tabak und Salz)
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hütte im DZ
  • Mahlzeiten: 9×F, 3×M, 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 100 USD); optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Expedition in den touristisch noch völlig unerschlossenen Südsudan
  • Besuch der Mundari, Boya und Toposa
  • Entlegene Dörfer in den Lotuko-Bergen
  • Juba – Hauptstadt des jüngsten Staates Afrikas

Das Besondere dieser Reise

  • Zwei Tage zu Besuch in den Cattlecamps der Mundari
  • Traditionelle Körperverzierungen der Toposa

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise in den Südsudan/Norduganda hat Expeditionscharakter. Durch organisatorische Schwierigkeiten, schlechtes Wetter, ungünstige Pistenverhältnisse und Flugverspätungen sowie sonstige, nicht vorhersehbare Ereignisse kann es unter Umständen zu Routenänderungen und/oder Programmumstellungen kommen. Die Distanzen und Gegebenheiten auf dieser Reise erfordern große Flexibilität. Rücksichtnahme und Toleranz wird bei allen Reiseteilnehmern vorausgesetzt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei dieser expeditionsartigen Reise eine genaue Routen- und Tageseinteilung nicht verbindlich festgelegt werden kann, das Programm jedoch immer im Sinne der Reisegäste in optimaler Weise durchgeführt wird. Wir bitten um Ihr Verständnis und machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände anerkennen.

Anforderungen

Diese Expedition führt in ein touristisch völlig unerschlossenes Gebiet, in dem absolut keine wie auch immer geartete Infrastruktur vorhanden ist. Hinzu kommt die klimatische Herausforderung, da es in der Trockenzeit von November bis März heiß und trocken ist. Deshalb erfordert diese Expedition eine gute Ausdauer, Kondition, Hitzeverträglichkeit und Gesundheit. Sie sind zum Teil auf abenteuerlichen Pisten unterwegs, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit bei ca. 25 km/h beträgt. Ein Teil der Reise wird auch offroad zurückgelegt, wo gutes „Sitzfleisch“ Grundvoraussetzung ist. Sie reisen in geländegängigen Fahrzeugen, die sich jeweils drei Personen und ein Fahrer teilen. Für die mehrstündigen Wanderungen sind gute Kondition, Komfortverzicht, Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition nötig.

Während der Reise übernachten Sie teils in Zwei-Personen-Zelten teils in einfachen Hotels oder Camps. Während der Campingtage gibt es keine Duschmöglichkeit oder sanitäre Einrichtungen.

Fotografieren ist vor allem im Südsudan ein schwieriges, teilweise auch gefährliches Unterfangen. Es gilt, dass vor dem Fotografieren einer Person immer diese um Erlaubnis gefragt werden muss. Sämtliche Gebäude, militärisch Einrichtungen, Brücken etc. dürfen nicht fotografiert werden. Sollte das dennoch geschehen, kann das z.T. drastische Folgen für die ganze Reisegruppe haben. Prinzipiell gilt, dass den Anweisungen des Reiseleiters unbedingt befolgt werden müssen und im Zweifelsfall lieber auf ein Foto verzichtet werden sollte.

Die Reise beinhaltet keine „klassischen Höhepunkte“ wie man Sie vielleicht aus Ägypten oder Peru kennt. Vielmehr steht das Erleben einer völlig unerschlossenen Gegend mit seinen dort lebenden Menschen im Mittelpunkt der Reise.

Bitte bedenken Sie auch, dass im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit Hilfe nur sehr schwer organisiert werden kann und teilweise Stunden, wenn nicht Tage bis zum Eintreffen von Helfern vergehen können.

Zusatzinformationen

Bei Begegnungen mit der Bevölkerung sollte der Fotoapparat nicht das erste sein, sondern Ihr freundliches Gesicht. Natürlich können Sie ausgiebig fotografieren. Wir bitten aber um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Dazu reicht oftmals ein Lächeln und ein freundliches deuten auf die Kamera. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte