Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Höhepunkte Botswanas – Victoriafälle, Afrikas Wildnis und das Kreuz des Südens

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Sehr geehrte Frau Otto

Ich sende Ihnen hier eine kleine Zusammenfassung unserer Reise durch Botswana. Alle Beteiligten sind und waren hell begeistert. Die Reise war wirklich ein eindrückliches Erlebnis und alles klappte wunderbar.

In der A’Zambezi River Lodge, die wir von früheren Reisen schon gut kannten, wurden wir von unserer Reiseleiterin, Barbara Els, herzlich begrüßt. Am 2. Tag ging unsere Schweizergruppe zu den Victoria-Fällen, die sehr imposant waren, da der Zambezi sehr viel Wasser führte. Wir wurden von der Gischt durchnässt, wie es sich gehörte, und genossen am Abend die Fahrt in den wundervollen Sonnenuntergang am Fluss. Über das Camp „Kwando", fantastisch gelegen mit liebenswürdiger Betreuung, ging es zum „Guma Lagoon Camp“ und dort genossen wir die gemütliche Fahrt in den modernen Polyester-Mokoros. Da diese kippstabiler als die alten Einbäume sind, konnten auch unsere „Safarianfänger“ diese tolle Fahrt entspannt angehen. Eines der Highlights war dann das „Beduin Bush Camp“. Begrüßt wurden wir durch die Angestellten mit einem afrikanischen Lied und ließen uns dann durch sie verwöhnen. Das Essen war super und abends fanden wir eine angenehme Überraschung in unserem Bett, in Form einer warmen Bettflasche!!! Vor dem Zubettgehen gab es aber noch einmal eine Gesangseinlage der Angestellten und am Schluss tanzten wir mit ihnen eine Polonaise ums Esszelt! Einmalig, auch für Barbara, die noch nie eine solche Gruppe erlebt hatte, und alles ohne Alkohol! Unsere Pirschfahrten in den Moremi und zum Khwai-River waren ein Riesenerlebnis. Wir hatten immer genügend Zeit, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Es gefiel uns in diesem Gebiet außerordentlich gut, da auch die Landschaft sehr schön ist. Für uns ist das so richtig Afrika! Über die „Nata-Lodge“ (mit einem Abendausflug in die Salzpfanne und einem Glas Prosecco zur Feier meines Geburtstages) ging’s dann zum Chobe-NP. Auch hier sahen wir sehr viele Tiere, vor allem natürlich Elefanten, und konnten ihre Verhaltensweise innerhalb der „Familie“ bestens studieren. Die Chobe-Schifffahrt war einmal mehr sehr eindrücklich und der Sonnenuntergang auf dem Fluss nicht zu übertreffen. Die letzten 3 Tage verbrachten wir in „Elephants Eye“. Hier war alles auf einem Toplevel und sehr luxuriös, allerdings war die Tierausbeute im „Hwange-NP“ nicht sehr groß, außer, dass abends, als wir am Lagerfeuer saßen, Elefanten direkt neben uns Wasser aus dem Pool tranken! Wieder ein eindrücklicher Moment!

Leider ging halt auch diese wunderschöne Reise zu Ende und zu Hause mussten wir zuerst einmal all die Erlebnisse verdauen.

Sie sehen, wir haben überhaupt nichts Negatives zu berichten, außer vielleicht unserem Steckenbleiben im Moor im Khwai-Gebiet. Wir nahmen allerdings auch dies als ein Teil des Abenteuers und ich war sehr beruhigt, als nach einer Weile das zweite Safarifahrzeug aus dem Busch-Camp erschien. Jetzt wusste ich, dass wir wenigstens nicht im Freien übernachten mussten! Die beiden Fahrzeuge waren allerdings sehr schlecht ausgerüstet (keine Abschleppgurten, kein funktionierendes Funkgerät, unser Fahrzeug mit defektem Vierradantrieb und beide Automobile ohne Unterlagschienen, um die Fahrzeuge aus dem Sand oder eben aus dem Moor zu befreien). Der Rettungsversuch gelang erst, als 2 Privatwagen uns mit ihrem Material aushalfen. Glück gehört eben auch zu einer solchen Safari!?

Fazit: Wir alle würden diese Reise wieder machen und waren happy, dass wir für die langen Strecken einen bequemen Mercedes „Sprinter“ zur Verfügung hatten. Fantastisch waren auch alle Unterkünfte inkl. den Superbetten mit guten Matratzen, d.h. obschon die Nächte kalt waren, hatten wir immer warm! Wir hatten auch riesige Glück mit unserer Reiseleiterin, Barbara Els und dem Fahrer Bernard mit seiner vorsichtigen Fahrweise. Wenn Sie jemals eine gute Führung durch das südl. Afrika benötigen, eine kompetentere Leiterin als Barbara findet man nicht so schnell! Unsere Gruppe harmonierte auch sehr gut zusammen, und alle genossen das Zusammensein und lieferten ihren Beitrag zum guten Gelingen der Safari.

Wir möchten Ihnen noch einmal für Ihre Beratung und Betreuung herzlich Danken und behalten „DIAMIR“, als d a s Reisebüro auf unsere Liste!

Liebe Grüße aus dem warmen Bern

Heinz und Cécile Born

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