Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Vietnam in der Nebensaison

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Mit zahlreichen ganz positiven Eindrücken sind wir gerade von unserer Vietnamreise zurückgekehrt. Wir hatten uns für eine Reise in der Nebensaison nach Zentral- und Südvietnam entschieden.

Unsere Reiseleiter sprachen sehr gut Deutsch und haben sich sehr um uns bemüht. Der Besuch bei den Kleideraffen auf der Halbinsel Son Tra war für uns das absolute Naturhighlight der gesamten Reise. Es war für uns ein schönes Erlebnis, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können.

Interessant für uns war, dass alle auf der Reise angebotenen Bootsfahrten mit ganz unterschiedlichen Booten durchgeführt wurden: motorisierte Fischerboote in Hoi An, Einbaum auf dem Lak-See, kleine Sampans im zentralen Hochland. Unglaublich anzusehen war, wie unser Boot akrobatisch mit den Beinen gesteuert wurde.

Vom Essen waren wir mehr als begeistert: Die landestypischen Gerichte waren total lecker, geschmackvoll und wunderschön angerichtet.

Bei unserem Besuch einer Kaffeeplantage im Hochland erhielten wir einen Einblick, wie der für den Export wichtige Kaffeeanbau funktioniert. Genial ist die Kombination mit den Pfefferpflanzen, die Schatten liefern und ebenso ein wichtiges Exportgut des Landes darstellen. Die Herstellung und Produktion des bekannten Katzen-Kaffees konnten wir in einer kleinen Kaffeefabrik in Buon Me Thuot ansehen.

Mit ein wenig mulmigem, doch sehr bald sicherem Gefühl saßen wir auf dem Rücken eines Elefanten. Ein beruhigendes Gefühl zu wissen, wie gut sie von ihrem Mahouts betreut werden.

Es war ein wenig schade, dass es während unserer Wanderung im Yok-Don-Nationalpark wie aus Eimern schüttete, eben Regenzeit in Vietnam.

Alle Unterkünfte waren gut ausgesucht und wiesen eine breite Vielfalt auf. Wir schliefen in gemütlichen Hotelanlagen, in einfachen Holzhütten im zentralen Hochland und in einem mit viel Liebe geführten Homestay im Mekongdelta. Viel Komfort sollte man im Hochland nicht erwarten, die Unterkünfte waren einfach, entsprachen aber jenen typischen ursprünglichen Verhältnissen, die wir auch kennenlernen wollten. Sprich: frei lebende Tiere wie Hühner, Hunde und Schweine direkt um das Stelzenhaus. Und so sollten wir eben auch das einmal erleben – authentische Erlebnisse, weit ab vom Massentourismus.

Familie Suchantke